3D-Konfiguratoren in der Industrie 4.0: Vom Kundenwunsch zur Fertigung

3D-Konfiguratoren in der Industrie 4.0:
Die Zukunft der personalisierten Produktion
Mit 3D-Konfiguratoren können Verbraucher
das Endprodukt in hoher Qualität vorab erleben.
das Endprodukt in hoher Qualität vorab erleben.
Mit 3D-Konfiguratoren können Verbraucher
das Endprodukt in hoher Qualität erleben.
das Endprodukt in hoher Qualität erleben.
In einer vernetzten Produktion darf eine Kundenkonfiguration nicht an der Bildschirmoberfläche enden. Damit aus einer visuellen Auswahl ein produzierbarer Auftrag wird, müssen Produktregeln, Identifikatoren und Übergaben an bestehende Systeme zusammenpassen. Der 3D-Konfigurator ist dabei die verständliche Oberfläche eines durchgängigen Datenprozesses.
Individualisierung und Flexibilität in der Produktion
Vom Kundenwunsch zur gültigen Produktvariante
Kunden wählen sichtbare Merkmale wie Abmessung, Material oder Ausstattung. Das Unternehmen benötigt daraus eindeutige technische Merkmale. Ein Regelwerk prüft deshalb bereits während der Auswahl, ob die Kombination produzierbar ist. Ungültige Varianten dürfen nicht erst bei der Arbeitsvorbereitung auffallen.
Die Visualisierung und die technische Konfiguration sollten dieselben stabilen Options-IDs verwenden. Eine Farbe kann marketingseitig anders heißen als in ERP oder Fertigung, muss technisch aber eindeutig zugeordnet bleiben.
Effizienzsteigerung in der Fertigungsbranche
Rollen von PIM, PLM, ERP und MES
Welche Systeme beteiligt sind, unterscheidet sich je Unternehmen. Typische Aufgaben sind:
- PIM: Produktmerkmale, Texte und Medien,
- PLM: technische Produktstruktur und Entwicklungsstände,
- ERP: Artikel, Preise, Verfügbarkeit und Auftrag,
- MES: Ausführung und Rückmeldung aus der Produktion.
Der Konfigurator sollte nicht versuchen, all diese Systeme vollständig zu ersetzen. Er benötigt klar definierte Schnittstellen und eine Regel, welches System für welche Information führend ist.
Echtzeit-Visualisierung und Kundenbeteiligung
Konfiguration versionieren
Produktregeln ändern sich durch neue Bauteile, Lieferanten oder Produktionsbedingungen. Jede gespeicherte Konfiguration sollte daher einen Produkt- und Regelstand enthalten. So lässt sich später nachvollziehen, warum eine Variante zulässig war und wie sie in aktuelle Daten überführt werden kann.
Datenanalyse für kontinuierliche Verbesserungen
Automatisierung braucht kontrollierte Ausnahmen
Nicht jeder Auftrag passt vollständig in Standardregeln. Für Sonderfälle sind definierte Übergaben an Engineering oder Vertrieb notwendig. Ein guter Prozess kennzeichnet die Abweichung, übermittelt alle bisherigen Entscheidungen und verhindert, dass ungeprüfte Varianten direkt in die Produktion gelangen.
Die Zukunft der 3D-Konfiguratoren in der Industrie 4.0
Qualität entlang der gesamten Kette testen
- Regeltest mit gültigen und ungültigen Kombinationen,
- Abgleich von Visualisierung und technischen Merkmalen,
- Preis- und Stücklistenprüfung,
- Übergabe und Rückmeldung der beteiligten Systeme,
- Verhalten bei nicht verfügbaren Komponenten,
- Nachvollziehbarkeit älterer Produktstände.
Industrie 4.0 beschreibt vernetzte und adaptive Produktion; kundenspezifische Massenfertigung ist dabei ein wichtiger Anwendungsfall. Einen Forschungsüberblick bietet Fraunhofer unter Industry 4.0 – Connected, adaptive production.
Die Skalierung individualisierter Varianten behandelt ergänzend unser Beitrag über 3D-Konfiguratoren für Massenproduktion.
Schlussfolgerung
Kontakt
Haben wir ihr Interesse wecken können und Sie können sich Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in einem 3D Konfigurator vorstellen, dann schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an.
Gerne beraten wir Sie zu Ihren Ideen und Möglichkeiten und erstellen für Sie ein unverbindliches Angebot.
Ansprechpartnerin: Nathalie Rexroth
E-Mail: Inquiry@viscircle.com
Telefon: +49 (0)511 165 81 4812